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Geburtsbericht von Ulrike:

Geburtsbericht unter Hypnose
 
Nachts kurz nach 0 Uhr wurde ich von leichten Wellen aufgeweckt und wusste sofort, dass heute unser Baby geboren werden wird.
Ich habe diesen Moment herbeigesehnt, da der ET schon lange vorüber war.
 
Ich bin leise aufgestanden um meinen Mann nicht zu wecken und dann habe ich die Hypnose unter der Geburt gestartet und mich aufs Sofa gelegt, genauso, wie ich es schon so oft vorher zum Üben getan habe.
 
Ich bin sofort in den Trance gekommen und konnte die stärker werdenden Wellen gut veratmen und habe mir vorgestellt, wie sich mein Muttermund weitet und unser Baby sich auf den Weg zu uns macht.
Die Zeit habe ich überhaupt nicht wahrgenommen, den Wehentracker auf dem Handy konnte ich nicht "bedienen", da ich zu weit weg war. Als ich auf die Uhr sah, war es kurz vor 3 Uhr.
 
Ich rief sofort im Geburtshaus an und nach einem kurzen Gespräch bat mich die Hebamme loszufahren, sie wäre gegen 3:30 Uhr da. Ich habe meinen Mann geweckt, er hat alles für die Abfahrt organisiert. Die Wellen kamen alle 4 Minuten und leider kam ich aus der Trance in dieser Aufbruchstimmung. Die Wellen waren so stark, dass sie mich in die Knie gezwungen haben.
 
Nachdem wir im Auto waren, konnte ich zum Glück zurück in die Trance gelangen.
Angekommen im Geburtshaus, es war 3:30 Uhr, haben mein Mann und die Hebamme sich um alles gekümmert. Ich konnte kurz darauf die Badewanne nutzen. Dies war perfekt, da es sehr gut zu meinem Geburtsort gepasst hat. Ich konnte den Worten der Meditation gut folgen und habe bis auf Druck und eine starke positive Kraft nichts gespürt, es war wundervoll und ich konnte jede Welle schon fast genießen, weil ich wusste, sie bringt unser Baby näher zu uns. Die Zeit konnte ich überhaupt nicht wahrnehmen, wohl aber spürte ich, dass die Wellen immer stärker und vor allem häufiger kamen.
 
Mein Mann hat regelmäßig die geübten Anker gesetzt, dies hat meine Kraft verstärkt. Ich habe kaum mitbekommen, wie die Herztöne vom Baby abgehört wurden.
 
Ich merkte irgendwann, dass ich einen unglaublichen Drang zum Pressen spürte und sagte der Hebamme, ich glaube, dass das Baby kommt. Ich nutzte die Geburtsatmung und spürte, wie unser Baby ins Wasser geboren wurde. Ich habe die Hypnose weiter genutzt, um zwischen den Wellen zu entspannen, jedoch kam ich während des Pressens aus der Hypnose raus.
 
Um kurz nach 5:00 Uhr war unser Baby da!
 
Die Hypnosen haben mir eine kraftvolle, schöne und vor allem komplett selbstbestimmte Geburt ermöglicht, die bis auf die Austreibungsphase praktisch schmerzfrei war.
 
Ich bin Anna so dankbar, dass sie mir diese Erfahrung ermöglicht hat und wünsche mir, dass mehr Frauen so eine schöne und friedliche Geburt erleben können. Auch mein Mann hat die Geburt als friedlich empfunden, da ich eigentlich immer leise und ruhig war. Es war eine der schönsten Erfahrungen in meinem Leben.
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